FTP-Connections in GVFS verkackt
Freitag, den 15. Januar 2010Ging bislang immer primstens – FTP-Server über Nautilus mounten und wie lokale Festplatten verwenden. Doch seit Karmic Koala ist da der Wurm drin: Gemountete Server klinken sich nach einem Timeout irgendwann aus, obwohl gvfs von einem Gemounteten ausgeht. Auch das Verzeichnis existiert dann noch, Nautilus und Gedit machen dann aber Zicken, werfen mit Errors um sich oder krachen im schlimmsten Falle direkt ab.
Dafür hab’ ich mir mal ein kurzes Python-Script zusammengezimmert, was Ihr incl. der Problembesprechung hier findet. Dabei wird einfach immer wieder (per timeout wählbar) ein Verzeichnislisting aller gemounteten FTP’s abgerufen. Ist eines nicht erreichbar, wird der Server direkt per gvfs-mount gemountet. Dabei ist zu bedenken, dass das Script jeden bislang gemounteten FTP-Server versucht, alive zu halten. Wirft man also einen FTP-Server per klick auf das Symbol aus, hängt er sich danach wieder von selber ein. Ein Neustart des Scripts setzt es wieder zurück.
Ich hab’ mir das gleich in meine Sitzungsprogramme gelegt, damit hat sich das Nachdenken über meine FTP-Verbindungen endlich wieder erledigt.


Muahaha ich Trottel… wie lange ist das Ding raus? Und wie lange zeigt der Download schon auf traffick-0.8? Mann mann.
“Nie hab’ ich Verkehr, wenn ich ihn mal brauche.” Dieser wohl meist von Nerds und Admins vernommene Spruch wird mit traffick endlich ein Relikt der staubigen Vergangenheit mit Handgelenksschmerzen – Jungs, die Zeiten der Enthaltsamkeit sind vorüber – habt Verkehr, soviel und wann Ihr wollt!
Kurz vorm Einpennen noch wilde Passwörter für den shutdown -h +60 einhacken, Lautstärken einstellen, Programme und Playlisten öffnen – um dann bei netter Geräuschkulisse die Glupscher zuzuschweissen, saugt mich unendlich an. Aber man unterschätze ja schliesslich nicht die Macht der Shellscripts.