Archiv der Kategorie ‘Hier kackt der Chef‘
Episch in’s Klo
Freitag, den 11. Juni 2010
Tja, liebe Freunde des geschmacklosen Witzes, was soll ich sagen? Bitter in der Blume und nussig im Abgang? Um’s kurz zu machen: Die Installation hat mir einen bitweise Spiegel von sda auf sdb gemacht, somit finde ich mit forensischen Tools auf beiden Platten die gleichen alten Datenbestände, die mal auf sda drauf gewesen sein müssen – aber nicht eine Spur von irgendwelchen WAV- oder Ardour-Dateien von sdb.
Andi Kanne (der “Neue” inner Bläserbande bei Jammin, spielt ‘n flockiges Sax, ist eine Seele von Mensch und selbst chronischer Linuxpatient) hat mir vorhin ‘ne Terrabyte extern rumgebracht, damit ich Platz zum Spielen habe. Also erstmal ein Image der Platte mit dd ziehen, damit ich nicht noch mehr zermüllere. Und dann bin ich mit Forensik (foremost) lesend über beide Platten mit einem anschließenden diff – keine Unterschiede, auf beiden Platten derselbe Datenmüll von ehemals sda.
Okay, also habe ich das System nochmal von CD und von der Platte gestartet, um zu sehen, was da so passiert. Und – siehe da: die CD lädt automatisch dm_raid45 gemappt auf xor. Trotzdem tauchen die Platten in fdisk, cfdisk und gparted einzeln mit ihren richtigen partitionen und Formaten auf, nur die Installationsroutine zeigt in dem Fenster für manuelle Partitionierung die Platten im RAID-Verbund an! Da ich die Partitionierung immer in gparted mache und in der Installation nur noch die Mounts verteile, war die einzige Chance, das vorher zu merken, es bei der manuellen Partitionierung in der Installation zu checken – bis dahin war alles, wie gewohnt, erwartet und gewünscht.
Der Controller hat in seinem BIOS keine der Platten im RAID-Verbund angegeben (macht also auf standard IDE), das scheint das Kernelmodul dann mal eben einfach so zu entscheiden. Wie kommt das verdammte Stück Software darauf? Der Controller meldet zwei gleiche Festplatten als S-ATA an, und nur, weil er RAID *könnte*, macht UBUNTU bei der Installation mal eben auch direkt aus Jux und Dollerei einen RAID-Verbund von? Die Blockkopie kann nur während der Formatierung in der Installation passiert sein, ansonsten wäre mir das aufgefallen, so das irre leise und endschnelle System ist es dann nun doch nicht.
Tja, und so geht eine kurze, aber leidvolle Fehlersuche zu Ende. Doch jedes Ende bedeutet auch einen Anfang – der Anfang nämlich, an dem ich bei zwei Albumproduktionen und einem kompletten Studiosetup (allein die ARDOUR-Grundkonfiguration sind etwa drei Tage Mischpulte bauen..) stehe. Kacke.
m(
SNAFU
Donnerstag, den 10. Juni 2010
Situation normal, all fucked up.
Hab’ ich mich jetzt mal schön zum absoluten Vollhonk der Nation gemacht – ich hab’s gerade tatsächlich fertig gebracht, die Tonstudioplatte mit allen (ALLEN!) Produktionen – u.a. das neue Jammin-INC-Album – zu zerhämmern.
APPLAUS!! APPLAUS, APPLUAS, APPLAUS!!!1zwölf
Der Schmidt ist so dermaßen enddämlich, mich würdense nichtmal als BWL’er anwerben.
#!/bin/nerdgesabbel
Wie kam’s? Der Studiorechner (Billig-RAID mit 2 x 200 GB) sollte das neue 10.04 bekommen, bisher sda1/20GB/System, sda2/4GB/Swap, Rest auf sda leer; und sdb1/200GB/Produktions- und Studiodaten – locker halbvoll. Also per Netboot das neue System installiert, die Netboot-Install fragte auch artig, ob ich RAID aktivieren möchte – natürlich NICHT.
Mit dem neuen System fuhr die Karre allerdings nicht hoch (GraKa-Stress, da sind zwei drin, da ich im Aufnahmeraum noch einen Monitor mit Maus stehen habe). Also doch CD rein und davon installieren. Partitionierung -> manuell – und jetzt kommt der Moment, an dem der Elefant das Wasser lässt. In der Übersicht tauchte nur sda mit den beiden Partitionen und dem leeren Bereich auf – sonst nix. Ich such’ noch total behämmert die Möglichkeit, die zweite Platte einzublenden und denke dann “Scheiß’ drauf, machste danach manuell in der fstab, dann haste wenigstens ein pures /home von 10.04 auf der Kiste”. -> “Weiter”.
Und der Rest ist Geschichte. Die Karre hatte vielleicht aus einer Laune heraus, vielleicht nur zum Witz, eventuell aber auch hinterhältig und von langer Hand geplant, das System als Raid hochgefahren und dann entsprechend eingerichtet – und damit sda mit MBR, Partitionstabelle und System auf sdb gespiegelt – BÄM!
exit 0
So, ich werde mich jetzt mal um das eine oder andere Vollhonkhilfsprogramm Datenrettungsprogramm kümmern und würde mich derweil über ein paar schlagkräftige und wundenöffnende Beleidigungen auf möglichst persönlicher und diffamierender Ebene von Euch freuen – ICH ZÄHLE AUF EUCH!!
Scheiße, bin ich mal behämmert.
Nachtrag:
Schöne Steilvorlage für ganz perfide Tiefschläge: Es gibt natürlich kein aktuelles Backup, die Platte hat’s vor ein paar Wochen zerrissen.
Endlich: Hackbrett für die Ewigkeit
Sonntag, den 2. Mai 2010
Nach einer jahrelangen Odyssee mit hoher Notebookfluktuation habe ich endlich einmal das Gefühl, rechnertechnisch “angekommen” zu sein – seit wenigen Tagen malträtiere ich endlich meinen feuchten Traum, ein (gebrauchtes – klar, was sonst?) Thinkpad t61p. Nichts, aber auch wirklich gar nichts zu finden, was an diesem Gerät für meine Zwecke semioptimal wäre! Über die Innereien (dual 2,4 GHz, 3GB RAM, NVIDIA Quadro FX 570M – 256 MB) gibt es wahrlich nichts zu meckern; Tastatur, Trackpoint und Touchpad sind episch; auf 1920×1200 passen gefühlte zwei Dutzend Plakatwände bei etwa eine Million dpi (und das auch im Freien bei Sonne); der Deckel steht dem restlichen Gehäuse in nichts nach und auch, wenn mir ein kleines Malheur mit der Tastatur und ominösen, weißen Flüssigkeiten passiert (was bei dieser hitverdächtigen Kiste auch schon mal einige Male in der Minute passieren kann), kurz unter den Wasserhahn damit und alles ist in Butter.
Und das (subjektiv) Beste daran: er ist unbeschreiblich schön.
Ubuntu 10.04 läuft OOTB mit unbedeutenden Problemen (Auflösung des Bootscreens nicht original, aber den sehe ich eh nicht länger als – kein Witz – 4 Sekunden) und mit einigen Modifikationen ist das eine Arbeitsumgebung, wie ich sie mir besser nicht im Absynthrausch zusammenphantasieren könnte.
Petition gegen ZensUrsulas feuchte Träumereien
Montag, den 4. Mai 2009Disclaimer
Montag, den 4. Mai 2009Das Landgericht (LG) in Hamburg hat mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” entschieden, dass es das Wesen von Links nicht verstanden hat. Deshalb distanzieren wir uns hiermit von diesem Landgericht, allen Inhalten dieser und anderer Websites, allen Links, vor allem aber von der deutschen Justiz.
Und wir distanzieren uns ausdrücklich.
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Gerade gefunden auf http://www.duckhome.de und für sinnvoll befunden.
Evangelische Religion in der Oberstufe
Montag, den 20. April 2009Tjoar, sagen wir, dem Mann konnte ich irgendwie nicht so ganz zustimmen. Vor allem der Aspekt, dass er Lehrer ist und jungen Menschen solche Sachen erzählt, haben mich mal für ein paar Minuten in Reflexion versinken lassen… Hier der Artikel:
http://www.kaiherrmann.de/2009/03/ware-das-wirklich-so-schlimm/
Und hier meine möglichst kurz gefasste Meinung zum Thema. Geht halt auch mal ohne Ferkeleien.
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STOPP Zensur! Ein Applet für Webseitenbetreiber
Samstag, den 18. April 2009
Hab’ mich ja gestern schon recht genervt dazu ausgelassen, passend zum Thema hab’ ich mir mal sozusagen vorab, bis ich mir das Original redlich verdient habe, ein hübsches STOPP-Schild gegönnt.
Wer da auch Bock drauf hat, kann sich Script und Bild hier runtersaugen:
Wann wird eigentlich das erste kleine Mädchen vor die Kameras gezerrt, um medienwirksam bei der Anklage all derer, die gegen diese Form der undemokratischen Abläufe wettern, von den Journalisten durch den Dreck gezogen zu werden?
Zu Gast bei Zensursula
Freitag, den 17. April 2009es war einmal… eine geschichte, frei nach heise.de. jaja.
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zu recht, wie manch einer meinen mag.
kinderpornos – die diskussion dürfte wohl hinlänglich bekannt sein. erst kommt die von-der-leine an und plärrt was von sperren für kinderporno-seiten. Mal wieder vollkommen beratungsresistent, soll’s aber laut ministerien auch gar nicht so dolle weh tun, machen ja schließlich schon alle. und wer nicht mitspielt wird eu-like demnächst verdonnert. die von-den-laien zieht sich dann mit der zurprise noch ein bissel inne haare, woraus die von-ver-leihen maulich als gewinnerzicke hervorgeht.
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Respekt!
Freitag, den 13. Februar 2009
Zwölf isser wohl mittlerweile, der grinsende Erbsenkopp, und offensichtlich viel rumgekommen mit seinem Pappschildchen. Der deutsche Akzent scheint demnach im INet nicht wirklich zu stören, denn ob Detroit (USA), Russland, Montenegro, Armenien oder Frankreich – der kleine Kerl winkt sich mittlerweile weltweit den Wolf für ein respektvolleres Miteinander.
Vollkommen von den löchrigen Socken war ich dann letztens aber, als ich bei der Suche nach einem Pidgin-Smilie-Set über die “Green Smilies” gestolpert bin, die laut Autor Michael bzw. Ur-Autorin Petra alle auf einen einzigen Smilie zurückzuführen sein sollten: respekt.gif! Und man war auf der Suche nach dem Autoren ebendieses Smilies. Mittlerweile hat respekt.gif Unmengen Brüderchen und Schwesterchen bekommen und fühlt sich scheinbar sauwohl zwischen seinen tanzenden, heulenden, reihernden, lachenden, schreienden und allerlei anderen Blödsinn betreibenden Geschwisterchen.
Und zur Feier der Veröffentlichung des 3.333 Smilies auf GreenSmilies durfte ich einmal mehr meinen mentalen Stumpfsinn auf die geneigte Menschheit loslassen, diesmal sogar mit der Ausrede, dass ich vorher gefragt wurde.
Nochmal vielen Dank für die Gelegenheit und dicken Respekt an Michi, Petra und alle anderen Autoren der GreenSmilies für Euer Werk!

