Monatsarchiv für Mai 2010

traGtor 0.8.16: Container von Quelldateien

Montag, den 31. Mai 2010

Irgendjemand hatte mal angemerkt, dass einige Audio/Videodateiformate nicht in der Liste beim Öffnen auftauchen, da habe ich mal etwas dran herum geschraubt. Wem da noch was auffällt, einfach Dateiendung + kurze Beschreibung irgendwo in die Kommentare klatschen – Danke!!

Download

Außerdem habe ich mal ein quick’n'dirty Script zusammengehackt, was das aktuellste .deb ausliefert. Da ich meine Kisten immer mit einem Script installiere, aber keine Lust habe, für traGtor ein ganzes Repository zu stellen, kann man das einfach so regeln:

wget http://mein-neues-blog.de/files/traGtor/tragtor-latest_deb.php
sudo dpkg -i tragtor*.deb
rm tragtor*.deb

Rockpalast-Streams (rtmp://)

Montag, den 31. Mai 2010

Wer von der Linux-Fraktion gerne Rockpalast-Filme sammelt bzw. RTMP-Streams rippen möchte – das geht mit rtmpdump.

Installation unter UBUNTU:
sudo apt-get install libssl-dev
mkdir Sources && cd Sources
svn co svn://svn.mplayerhq.hu/rtmpdump/trunk rtmpdump
cd rtmpdump
make
sudo make install

Benutzung (Beispiel):

rtmpdump -r rtmp://gffstream.fcod.llnwd.net/a792/e2/tv/rockpalast/live/2010/the_imfs.mp4 -o "~/Desktop/WDR Rockpalast - The I.M.F.s.mp4"

Die URL findet man im Seitenquelltext:

Rechtsklick -> Seitenquelltext anzeigen -> STRG+F -> rtmp:// -> Return -> ganze URL bis & kopieren

…und keine 2 Minuten später (bei 16Mbit) hat man das Konzert in voller Quali auf dem Desktop.


Conky rockt.

Dienstag, den 18. Mai 2010

Ich mag’s ja gerne gut informiert. Conky ist da grad meine Waffe der Wahl, um zu sehen, wie’s meinem Schätzchen geht. Aufgeblasen ist das noch mit ConkyForecast. Aktuell sieht’s gerade so aus und hier sind Config und Bilder dazu (Pfade anpassen!). Mehr Impressionen, Configs und Screenshots sind tonnenweise im Netz zu finden, so dass man eigentlich kaum selber Hand anlegen muss.

Außer natürlich, man hat ‘ne Vollmacke und kann nicht anders. Aber das GlückSchicksal hat zum SchicksalGlück nicht jeder…

Das Gdesklet “Talking clock” aus meinem Paket begrenzt mir dann auch direkt den Desktop auf die Fläche ohne Conky, so dass Maximieren oder “Fenster-in-Bildschirmecke-per-Knopfdruck-bewegen” die Leiste nicht überdeckt, Fenster drüberschieben aber problemlos geht (Desklet konfigurieren – > Desktop – > Activate vertical desktop-border).


Strg+Alt+Backspace

Dienstag, den 18. Mai 2010

Warum auch immer – die Devs von Ubuntu haben (schon länger) beschlossen, die wichtigste Tastenkombi ever zu deaktivieren. Gibt den üblichen, umständlichen Weg über GUI: System -> Einstellungen -> Tastatur -> Belegungen -> Optionen -> Tastenkombinationen zum erzwungenen Beenden des XServers -> Haken setzen. Wer aber noch etwas Lebenszeit übrig behalten möchte:

gconftool-2 --set /desktop/gnome/peripherals/keyboard/kbd/options \
--type list --list-type string ["terminate terminate:ctrl_alt_bksp"]

Pidgin minimiert starten

Dienstag, den 18. Mai 2010

Viel zu lange hat es genervt, bislang keine praktikable Lösung, Pidgin direkt in der Taskleiste minimiert zu starten. Das Plugin “pidgin-extprefs” aus den Quellen brachte keine Besserung, verzögertes Starten ebenfalls nicht, die Erklärungen in den Bugreports und Diskussionen bringen ebenfalls kein Licht in das Problem. Aber Dank “wmctrl” kann man mit Fenstern nach Belieben alles machen, also auch schließen.

sudo apt-get install wmctrl

dann noch ein Skript (wo auch immer, bei mir in ~/System/) anlegen mit folgendem Inhalt:

#!/bin/bash
pidgin &
sleep 4
wmctrl -c Buddy-Liste

…eventuell noch die Schlafzeit anpassen und das dann in die Startprogramme eintragen – voilà.


Guess Installationsproblem unter 10.04

Sonntag, den 16. Mai 2010

Guess SItzungsverwaltungUnd auch Guess unterlag demselben Fehler wie traGotr letztens: Abhängigkeitsprobleme. Ist gefixt.


Endlich: Hackbrett für die Ewigkeit

Sonntag, den 2. Mai 2010

Nach einer jahrelangen Odyssee mit hoher Notebookfluktuation habe ich endlich einmal das Gefühl, rechnertechnisch “angekommen” zu sein – seit wenigen Tagen malträtiere ich endlich meinen feuchten Traum, ein (gebrauchtes – klar, was sonst?) Thinkpad t61p. Nichts, aber auch wirklich gar nichts zu finden, was an diesem Gerät für meine Zwecke semioptimal wäre! Über die Innereien (dual 2,4 GHz, 3GB RAM, NVIDIA Quadro FX 570M – 256 MB) gibt es wahrlich nichts zu meckern; Tastatur, Trackpoint und Touchpad sind episch; auf 1920×1200 passen gefühlte zwei Dutzend Plakatwände bei etwa eine Million dpi (und das auch im Freien bei Sonne); der Deckel steht dem restlichen Gehäuse in nichts nach und auch, wenn mir ein kleines Malheur mit der Tastatur und ominösen, weißen Flüssigkeiten passiert (was bei dieser hitverdächtigen Kiste auch schon mal einige Male in der Minute passieren kann), kurz unter den Wasserhahn damit und alles ist in Butter.

Und das (subjektiv) Beste daran: er ist unbeschreiblich schön.

Ubuntu 10.04 läuft OOTB mit unbedeutenden Problemen (Auflösung des Bootscreens nicht original, aber den sehe ich eh nicht länger als – kein Witz – 4 Sekunden) und mit einigen Modifikationen ist das eine Arbeitsumgebung, wie ich sie mir besser nicht im Absynthrausch zusammenphantasieren könnte.