Gimp-Scripts auf einem Webserver ohne X-Server
Donnerstag, den 31. Januar 2008Ist ja super, was GIMP durch die Scripterei nicht so alles kann, allerdings benötigt man dafür einen laufenden X-Server, um Grafiken und Fonts zu rendern. Auf ‘nem Standard-LAMP ist sowas natürlich nicht vorgesehen und würde auch reichlich wenig Sinn machen. Aber Dank der üblichen LINUX-Taschenspielertricks kann man sich da mit Xvfb behelfen. Das Ding simuliert einen X-Server über einen Framebuffer und stellt GIMP so die erforderliche Umgebung zur Verfügung. Auf ‘nem Debian-Webserver sieht das dann so aus:
apt-get update && apt-get install xvfb xfonts-base
fertig. Der Server muss nun noch gestartet werden:
Xvfb :1 -screen 0 10x10x8 &
…und anschliessend kann man wie gewohnt seine GIMP-Scripts ausführen lassen.



So langsam kotzt mich dieser ganze Open-Source-Scheiss doch derbe an! An jeder Ecke kann man schrauben und stylen und aufbohren, dass es eine Pracht 

Kurz vorm Einpennen noch wilde Passwörter für den shutdown -h +60 einhacken, Lautstärken einstellen, Programme und Playlisten öffnen – um dann bei netter Geräuschkulisse die Glupscher zuzuschweissen, saugt mich unendlich an. Aber man unterschätze ja schliesslich nicht die Macht der Shellscripts.
Pünktlich am 31. Dezember 2007 ist mir ‘ne Alpha-Version meines ersten GTK-Themas über den Weg gestolpert und ziert seitdem meinen lecker Ubuntu Gutsy Gibbon Desktop auf dem (wie passend…) weissen MacBook.