xplanetFX Update

13. Juli 2010

xplanetFX teaserNunja.. eigentlich hatte ich bewusst keine Versionsnummer eingeführt, weil ich so allgemein schon genug Zeit verbrenne, aber irgendwie… sollte ich doch einmal über einen Arztbesuch in absehbarer Zukunft nachdenken.

Wie dem auch sein, xplanetFX hatte einige gravierende Bugs und sich ein paar Features verdient.

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Vom Produzenten von JAVATAR und .not

10. Juli 2010

Der neue Blockbuster!


Nachtrag zu SNAFU

1. Juli 2010

Tja, so langsam lichten sich die Nebel. Wer also einen RAID Controller besitzt, den aber nicht nutzen möchte, muss in der Desktop-Live-CD schon im Bootmenü (was normaler Weise nicht mehr erscheint) die Bootoption “nodmraid” anhängen/auswählen (F6) und damit hochfahren. Im Desktop muss dann noch ein “sudo apt-get remove –purge dmraid” ausgeführt werden, dann erst erkennt die Desktop-CD den vermeintlichen RAID-Controller als normalen IDE an und stellt im Installationsprozess alle Festplatten zur Verfügung.

Lustig, dass das aber irgendwie nur den Installationsprozess beeinflusst, nicht aber gparted, fdisk, fsck und Konsorten - die peilen es offenbar auch so.

“Lernen macht Spaß” - wo kam der Spruch doch gleich her?


xplanetFX - HQ Bilder der Erde auf dem Desktop

27. Juni 2010

xplanetFX teaserEine neue Sauerei aus der Schmidt’schen Feder: fotorealistische Renderings der Erde als Desktop Wallpaper mit xplanetFX

xplanet rendert das Ausgangsmaterial, was dann per imagemagick hart verwurstet wird. Natürlich ist wieder alles in Englisch gehalten, damit der Großteil der Benutzer von Linux was davon hat.

Unter GNOME funktioniert alles, KDE sollte ebenfalls klappen, nur XFCE ist komplett ungetestet - da wäre ich über Response sehr froh.

»Zu xplanetFX«


Episch in’s Klo

11. Juni 2010

FAILTja, liebe Freunde des geschmacklosen Witzes, was soll ich sagen? Bitter in der Blume und nussig im Abgang? Um’s kurz zu machen: Die Installation hat mir einen bitweise Spiegel von sda auf sdb gemacht, somit finde ich mit forensischen Tools auf beiden Platten die gleichen alten Datenbestände, die mal auf sda drauf gewesen sein müssen - aber nicht eine Spur von irgendwelchen WAV- oder Ardour-Dateien von sdb.

Andi Kanne (der “Neue” inner Bläserbande bei Jammin, spielt ‘n flockiges Sax, ist eine Seele von Mensch und selbst chronischer Linuxpatient) hat mir vorhin ‘ne Terrabyte extern rumgebracht, damit ich Platz zum Spielen habe. Also erstmal ein Image der Platte mit dd ziehen, damit ich nicht noch mehr zermüllere. Und dann bin ich mit Forensik (foremost) lesend über beide Platten mit einem anschließenden diff - keine Unterschiede, auf beiden Platten derselbe Datenmüll von ehemals sda.

Okay, also habe ich das System nochmal von CD und von der Platte gestartet, um zu sehen, was da so passiert. Und - siehe da: die CD lädt automatisch dm_raid45 gemappt auf xor. Trotzdem tauchen die Platten in fdisk, cfdisk und gparted einzeln mit ihren richtigen partitionen und Formaten auf, nur die Installationsroutine zeigt in dem Fenster für manuelle Partitionierung die Platten im RAID-Verbund an! Da ich die Partitionierung immer in gparted mache und in der Installation nur noch die Mounts verteile, war die einzige Chance, das vorher zu merken, es bei der manuellen Partitionierung in der Installation zu checken - bis dahin war alles, wie gewohnt, erwartet und gewünscht.

Der Controller hat in seinem BIOS keine der Platten im RAID-Verbund angegeben (macht also auf standard IDE), das scheint das Kernelmodul dann mal eben einfach so zu entscheiden. Wie kommt das verdammte Stück Software darauf? Der Controller meldet zwei gleiche Festplatten als S-ATA an, und nur, weil er RAID *könnte*, macht UBUNTU bei der Installation mal eben auch direkt aus Jux und Dollerei einen RAID-Verbund von? Die Blockkopie kann nur während der Formatierung in der Installation passiert sein, ansonsten wäre mir das aufgefallen, so das irre leise und endschnelle System ist es dann nun doch nicht.

Tja, und so geht eine kurze, aber leidvolle Fehlersuche zu Ende. Doch jedes Ende bedeutet auch einen Anfang - der Anfang nämlich, an dem ich bei zwei Albumproduktionen und einem kompletten Studiosetup (allein die ARDOUR-Grundkonfiguration sind etwa drei Tage Mischpulte bauen..) stehe. Kacke.

m(


SNAFU

10. Juni 2010

angrySituation normal, all fucked up.

Hab’ ich mich jetzt mal schön zum absoluten Vollhonk der Nation gemacht - ich hab’s gerade tatsächlich fertig gebracht, die Tonstudioplatte mit allen (ALLEN!) Produktionen - u.a. das neue Jammin-INC-Album - zu zerhämmern.

APPLAUS!! APPLAUS, APPLUAS, APPLAUS!!!1zwölf

Der Schmidt ist so dermaßen enddämlich, mich würdense nichtmal als BWL’er anwerben.

#!/bin/nerdgesabbel

Wie kam’s? Der Studiorechner (Billig-RAID mit 2 x 200 GB) sollte das neue 10.04 bekommen, bisher sda1/20GB/System, sda2/4GB/Swap, Rest auf sda leer; und sdb1/200GB/Produktions- und Studiodaten - locker halbvoll. Also per Netboot das neue System installiert, die Netboot-Install fragte auch artig, ob ich RAID aktivieren möchte - natürlich NICHT.

Mit dem neuen System fuhr die Karre allerdings nicht hoch (GraKa-Stress, da sind zwei drin, da ich im Aufnahmeraum noch einen Monitor mit Maus stehen habe). Also doch CD rein und davon installieren. Partitionierung -> manuell - und jetzt kommt der Moment, an dem der Elefant das Wasser lässt. In der Übersicht tauchte nur sda mit den beiden Partitionen und dem leeren Bereich auf - sonst nix. Ich such’ noch total behämmert die Möglichkeit, die zweite Platte einzublenden und denke dann “Scheiß’ drauf, machste danach manuell in der fstab, dann haste wenigstens ein pures /home von 10.04 auf der Kiste”. -> “Weiter”.

Und der Rest ist Geschichte. Die Karre hatte vielleicht aus einer Laune heraus, vielleicht nur zum Witz, eventuell aber auch hinterhältig und von langer Hand geplant, das System als Raid hochgefahren und dann entsprechend eingerichtet - und damit sda mit MBR, Partitionstabelle und System auf sdb gespiegelt - BÄM!

exit 0

So, ich werde mich jetzt mal um das eine oder andere Vollhonkhilfsprogramm Datenrettungsprogramm kümmern und würde mich derweil über ein paar schlagkräftige und wundenöffnende Beleidigungen auf möglichst persönlicher und diffamierender Ebene von Euch freuen - ICH ZÄHLE AUF EUCH!!

Scheiße, bin ich mal behämmert.

Nachtrag:

Schöne Steilvorlage für ganz perfide Tiefschläge: Es gibt natürlich kein aktuelles Backup, die Platte hat’s vor ein paar Wochen zerrissen.


traGtor 0.8.16: Container von Quelldateien

31. Mai 2010

Irgendjemand hatte mal angemerkt, dass einige Audio/Videodateiformate nicht in der Liste beim Öffnen auftauchen, da habe ich mal etwas dran herum geschraubt. Wem da noch was auffällt, einfach Dateiendung + kurze Beschreibung irgendwo in die Kommentare klatschen - Danke!!

Download

Außerdem habe ich mal ein quick’n'dirty Script zusammengehackt, was das aktuellste .deb ausliefert. Da ich meine Kisten immer mit einem Script installiere, aber keine Lust habe, für traGtor ein ganzes Repository zu stellen, kann man das einfach so regeln:

wget http://mein-neues-blog.de/files/traGtor/tragtor-latest_deb.php
sudo dpkg -i tragtor*.deb
rm tragtor*.deb

Rockpalast-Streams (rtmp://)

31. Mai 2010

Wer von der Linux-Fraktion gerne Rockpalast-Filme sammelt bzw. RTMP-Streams rippen möchte - das geht mit rtmpdump.

Installation unter UBUNTU:
sudo apt-get install libssl-dev
mkdir Sources && cd Sources
svn co svn://svn.mplayerhq.hu/rtmpdump/trunk rtmpdump
cd rtmpdump
make
sudo make install

Benutzung (Beispiel):

rtmpdump -r rtmp://gffstream.fcod.llnwd.net/a792/e2/tv/rockpalast/live/2010/the_imfs.mp4 -o "~/Desktop/WDR Rockpalast - The I.M.F.s.mp4"

Die URL findet man im Seitenquelltext:

Rechtsklick -> Seitenquelltext anzeigen -> STRG+F -> rtmp:// -> Return -> ganze URL bis & kopieren

…und keine 2 Minuten später (bei 16Mbit) hat man das Konzert in voller Quali auf dem Desktop.


Conky rockt.

18. Mai 2010

Ich mag’s ja gerne gut informiert. Conky ist da grad meine Waffe der Wahl, um zu sehen, wie’s meinem Schätzchen geht. Aufgeblasen ist das noch mit ConkyForecast. Aktuell sieht’s gerade so aus und hier sind Config und Bilder dazu (Pfade anpassen!). Mehr Impressionen, Configs und Screenshots sind tonnenweise im Netz zu finden, so dass man eigentlich kaum selber Hand anlegen muss.

Außer natürlich, man hat ‘ne Vollmacke und kann nicht anders. Aber das GlückSchicksal hat zum SchicksalGlück nicht jeder…

Das Gdesklet “Talking clock” aus meinem Paket begrenzt mir dann auch direkt den Desktop auf die Fläche ohne Conky, so dass Maximieren oder “Fenster-in-Bildschirmecke-per-Knopfdruck-bewegen” die Leiste nicht überdeckt, Fenster drüberschieben aber problemlos geht (Desklet konfigurieren - > Desktop - > Activate vertical desktop-border).


Strg+Alt+Backspace

18. Mai 2010

Warum auch immer - die Devs von Ubuntu haben (schon länger) beschlossen, die wichtigste Tastenkombi ever zu deaktivieren. Gibt den üblichen, umständlichen Weg über GUI: System -> Einstellungen -> Tastatur -> Belegungen -> Optionen -> Tastenkombinationen zum erzwungenen Beenden des XServers -> Haken setzen. Wer aber noch etwas Lebenszeit übrig behalten möchte:

gconftool-2 --set /desktop/gnome/peripherals/keyboard/kbd/options \
--type list --list-type string ["terminate terminate:ctrl_alt_bksp"]